Es ist die Frage die uns am häufigsten gestellt wird: "Was kostet eine Website?" Und die ehrliche Antwort ist: Das kommt drauf an. Aber weil das niemand hören will, machen wir es konkreter. Hier ist ein ehrlicher Überblick über die verschiedenen Optionen, was sie kosten und was du dafür bekommst.
Option 1: Baukasten (0-30 € pro Monat)
Wix, Jimdo, Squarespace - die Werbung klingt verlockend. Website in einer Stunde, kein Programmierer nötig, kostenlos loslegen. Und tatsächlich: Für einen Verein der eine einfache Info-Seite braucht oder für einen Freelancer der schnell online gehen will, kann ein Baukasten reichen.
Aber: Du bist an die Plattform gebunden. Du kannst deine Seite nicht einfach mitnehmen. Das Design sieht oft aus wie tausend andere Seiten. SEO-Möglichkeiten sind begrenzt. Und sobald du etwas Individuelles brauchst - eine spezielle Funktion, ein bestimmtes Layout, eine Schnittstelle - stößt du an Grenzen.
Option 2: WordPress mit fertigem Theme (500-2.000 €)
Die nächste Stufe: WordPress mit einem gekauften Theme und ein paar Anpassungen. Das ist deutlich flexibler als ein Baukasten, du hast Zugriff auf tausende Plugins und du bist nicht an einen Anbieter gebunden.
Die Kosten setzen sich zusammen aus dem Theme (50-100 €), eventuell einem Page-Builder-Plugin, der Einrichtung und den Anpassungen. Wenn du einen Dienstleister beauftragst, landest du je nach Aufwand bei 500 bis 2.000 Euro.
Der Nachteil: Fertige Themes bringen viel Code mit den du nicht brauchst. Das geht auf die Performance. Und optisch erkennst du fertige Themes oft.
Option 3: Individuelles Design (2.500-8.000+ €)
Hier wird deine Website von Grund auf gestaltet und entwickelt. Kein fertiges Theme, kein Template - ein Design das zu deinem Unternehmen passt und genau die Funktionen hat die du brauchst. Nicht mehr, nicht weniger.
Was du bei Option 3 bekommst: Ein Design das es nur einmal gibt. Sauberen Code der schnell lädt. SEO das von Anfang an stimmt. Und jemanden der dir nach dem Launch nicht sagt "da kann ich leider nichts machen, das Theme unterstützt das nicht". Übrigens: Wenn du bereits eine Website hast, ist ein Redesign oft die günstigere Alternative zum Komplettneubau.
Was die meisten vergessen: laufende Kosten
Gerade die Wartung unterschätzen viele. WordPress, Plugins und Themes brauchen regelmäßige Updates - nicht nur für neue Funktionen, sondern für Sicherheit. Wer einen Online-Shop betreibt, muss hier besonders aufpassen. Das klingt nach viel, ist aber billiger als die Seite nach einem Hack neu aufsetzen zu lassen.
Überleg dir nicht "Was kann ich mir leisten?" sondern "Was muss meine Website für mich tun?" - und investiere entsprechend. Eine Website für 300 € die keine Kunden bringt ist teurer als eine für 5.000 € die sich nach sechs Monaten bezahlt gemacht hat.
Fazit
Billig ist nicht günstig. Wenn du eine ehrliche Einschätzung willst was dein Projekt kosten würde, schreib uns. Erstgespräch ist kostenlos.
Marcel Kietsch
Webdesigner & Entwickler bei MK Websolution. Schreibt über Webdesign, SEO und digitale Lösungen für kleine Unternehmen.
